Alles auf Anfang

29. August 2011

Und wieder einmal zeigt sich: das Leben ist das, was passiert, während wir eifrig dabei sind, Pläne zu machen.

Anfang des Jahres hatte ich die Entscheidung zu einer Selbständgikeit als Texterin getroffen. Doch irgendwie wollte sich nach der anfänglichen Hochstimmung keine wirkliche Zufriedenheit mit der Wahl einstellen.

Viele Gespräche und Abwägungen später blieb es letztlich bei dem Aufbruch in ein Leben als Unternehmerin. Doch heute stehe ich mitten in den Planungen für eine eigene Keramikwerkstatt. So hat das, was lange in mir arbeitete, endlich die nötige Kraft gefunden, in den Vordergrund zu treten. Und ganz wie von selbst hat sich auch Zufriedenheit und Vertrauen in das eigene Können eingestellt. Alles wird gut, auch wenn dieser Weg nicht minder steinig wird.

Anfang September geht es richtig offiziell los, bis dahin soll sich auch meine Website hier in den Webauftritt der neuen Töpferei verwandeln. Und zum 3. September gibt’s in Waltershausen direkt eine Veranstaltung mit Musik und Kunsthandwerk, bei der ich mitwirke: den “Sommernachtstraum in der alten Puppenfabrik“.

Es gibt also noch einiges zu tun…

Radeln im Regen

17. Juli 2011

Ein sehr später Start um den ersten kleinen, nur zu Musezwecken bestimmten, Radausflug in die Gegend zu machen. Und dann regnet es auch noch. Trotzdem war’s eine sehr lohnende Tour.

Radfahren macht einfach den Kopf wunderbar frei. Durch den einsetzenden Regen verwandelten sich heute die eh schon duftenden Felder in ein riesig großes Potpourri. Leider bin ich in Botanik nicht firm genug um zu sagen, was sich da hätte rausriechen lassen. Auf jeden Fall war es eine Mischung aus nasser Erde, Getreide, Blumen und Bäumen.

Der Duft ließ sich leider nicht festhalten, dafür ein paar Handy-Kamera Bilder:

Zottelige Highlandrinder, denen das Wetter gerade mal völlig schnuppe ist.

Feldweg durch die großen Getreideflächen hinter Waltershausen.

Kleiner Teich mit Wasserläufern. Neben mir waren heute die einzigen Besucher ein Krähenpaar.

Feldrand mit Kornblumen und Kamille.

 

 

 

 

Das kleine Glück

22. Juni 2011

Wer auch immer diese Miniaturtierchen ersonnen hat, sie sind sehr hübsch geraten!

Marienkäfer auf einem Holztisch

Schnecke an gleichfarbigem Felsen

Mohsin Hamid “The Reluctant Fundamentalist”

18. Juni 2011

Foto des Buches "The reluctant fundamentalist"

Und wieder New York…

Gerade habe ich ein Buch beendet, das mich wieder nach New York führte. Nach der Lektüre von Helene Hanff’s “Briefe aus New York” welches ich direkt vor diesem gelesen habe, gab es die Stadt von einer weiteren Seite zu sehen.

Wie wir uns und unsere Umgebung, unsere Herkunft und unseren Lebensmittelpunkt wahrnehmen, ist ein Thema des Romans “The Reluctant Fundamentalist” (2007) des pakistanischen Autors Mohsin Hamid.

Der junge, ebenso pakistanische, Protagonist Changez erlebt einen erfolgreichen Karrierestart in Amerika. Für ihn scheint alles möglich, sozusagen der American Dream. Für diesen Traum wird er mehr und mehr New Yorker und legt, zumindest in seinem Arbeitsumfeld, seine eigentliche Herkunft ab. In Sprache, Aussehen und vor allem Verhalten nimmt er die Züge eines Vertreters der Weltmacht Amerika an.

Changez arbeitet für eine Consulting Firma, die bei ihrer Arbeit einen speziellen Fokus auf die Analyse und anschließende Optimierung der Finanzlage ihrer Mandanten legt. Eine kapitalistische Weltsicht in Reinkultur könnte man sagen.

Doch der Höhenflug währt nur eine Weile. Das New York des Romans und mit ihm ganz Amerika, wird erschüttert von den Terroranschlägen des 11. September 2001. Danach stellt sich die Frage nach der eigenen Identität vor allem für Changez immer drängender.

 

Postcolonial Literature Revisited

In meiner Magisterarbeit habe ich mich mit einem Autor und einer Autorin aus Indien auseinandergesetzt und ihre Arbeit im Zusammenhang mit anderen Werken und der Theorie des Postkolonialismus analysiert. Der Titel lautete “Aspects of Postcolonialism in Modern Writing from India: Rushdie and Roy” (2004). Mit Salman Rushdies “Midnight’s Children” (1981) und Arundhati Roy’s “The god of small things” (1997) hatte ich zwei gute literarische Wegweiser für die Auseinandersetzung mit einem Theoriethema, das weit über die Literatur hinaus geht. Postkolonial Studies erstrecken sich überFächer- und Themengrenzen wie  Geschichte, Soziologie, Feminismus, Politik und einige mehr.

Mit Büchern wie “The Reluctant Fundamentalist” wächst mein Interesse, wieder an die Postcolonial Studies anzuknüpfen.

Das “Los Geht’s 2011″

13. Juni 2011

Mit einem Sack voll Eindrücken, Ideen und Gedanken…

… bin ich vom “Los Geht’s 2011″ zurückgekehrt. Das Treffen für Kommune-interessierte Menschen fand dieses Jahr im hessischen Oberkaufungen statt. Organisiert wird es vom Kommuja-Netzwerk der politischen Kommunen in Deutschland.

Veranstaltungsort war diesmal der Hubenthalhof, der gleichzeitig mögliches Objekt für eine neu zu gründende Gemeinschaft ist.

Im Vergleich zu meinem ersten besuchten “Los Geht’s” 2009 bei den gASTWERKen in Escherode  waren die Örtlichkeiten diesmal deutlich kleiner und vor allem direkt ans fachwerkromantische Oberkaufungen angrenzend. Hinterm Hof selbst fließt die Losse, was dieses Pfingsten eine tolle Spielmöglichkeit für die zahlreichen Kinder war.

Blick von der anderen Seite

Die größere Veränderung war, dass ich mittlerweile selbst in eine Gemeinschaft eingebunden bin. Entsprechend gab es viele schöne Begegnungen mit Freunden und Bekannten aus den diversen Kommuja-Kommunen. Und dazu ein Wiedersehen mit netten Menschen, die zwischenzeitlich irgendwann bei der KoWa in Waltershausen zu Besuch waren.

Entsprechend spannend war am Freitagvormittag die Vorstellungsrunde von bereits bestehenden und noch in Gründung befindlichen Gruppen. Manche Gesichter waren mir von 2009 noch als Suchende bekannt, die nun freudestrahlend “ihr” Projekt vorstellten. Ich drücke ihnen die Daumen, dass ihre Vorhaben wahr werden und vor allem dann auch lange Bestand haben.

Immerhin haben sie den Mut, sich auf den Weg zu machen, etwas Neues zu wagen. Gemeinschaftsleben, hierarchiefreies Miteinander und gemeinsame Kasse, das erfordert viel Geduld, gute Strukturen und Kommunikation ohne Ende. Aber gleichzeitig bietet es auch die Chance auf Erlebnisse, die es in der ollen Mietwohnung nicht gibt.

Ein paar Dinge, die mir dieses Jahr aufgefallen sind:

  • Unter anderem dank des Instituts für ökologische Agrarwissenschaften der Uni Kassel scheint sich in Witzenhausen gerade einiges an alternativem Leben und Gemeinschaftsbildung zu tun.
  • Zwei Gemeinschaftssuchmaschinen wurden vorgestellt: humanspaces.org und ecobasa.org – an den Ecotopia Katalog angelehnt, nur eben in digitaler Form und dadurch besser durchsuchbar. Eine Kritik, die ich dazu gehört habe war jedoch, dass dadurch die Gefahr bestünde, politische und spirituelle Projekte in einen Topf zu werfen. Allerdings glaube ich, dass das durch eine klare Nennung, wie die einzelnen Gruppen ausgerichtet sind, vermeidbar ist.
  • Die Initiative für ein Netzwerk Solidarische Ökonomie mit dem Termin 07.-09. Oktober des “Forum Solidarische Ökonomie” in Kassel.
  • Die Kooperative Schloss Gersdorf – weil’s einfach ein beeindruckendes Projekt ist, dem ich viel Glück und noch viele gute MitstreiterInnen wünsche.

Danke!

Wirklich großes Lob verdient die Arbeit des Vorbereitungsteams, das es tatsächlich geschafft hat, aus einer Wildnis einen veritablen Veranstaltungsort zu machen. Danke ihr Engagierten und Dank an das Küchenteam für die leckeren Mahlzeiten!

Briefe aus New York

30. Mai 2011


Am Wochenende hab ich ein schönes Büchlein beendet: “Briefe aus New York” von Helene Hanff. Eine leichte, aber gleichsam sehr feine Unterhaltung.

Ich habe länger überlegt, an wenn mich ihr Stil erinnert. Ich glaube, Isabel Allende, jedoch ohne Allendes Hang zum richtig großen Dama. Es sind kleine New Yoker Alltagsdinge, die die zierliche Dame ihrer Leserschaft ausbreitet. Eigentlich ihrer Hörerschaft, denn ursprünglich waren die “Briefe aus New York” kurze Radio-Beiträge für die BBC.

In den Briefen beschreibt sie die Stadt und ihre Bewohner, wie sie sie von 1978 bis 1984 erlebt hat. Richtige Persönlichkeiten in ihrer Mietshochhaus-Gemeinschaft sind dabei die viele Hunde. Selbst bin ich ja eher für Katzen zu gewinnen, aber ihre Erzählung von Bentley, dem Bobtail ist rührend.

Offensichtlich lebte Hanff alleine in ihrer winzigen Wohnung, doch wie sie die Erlebnisse mit ihren Nachbarn und ihrem Freundeskreis schildert, war sie sehr gut organisiert in ihrem Großstadt-Netzwerk.

Die Autorin war mir vorher nicht bekannt. Laut Wikipedia schrieb sie vor allem Dehbücher für Fernsehen und Theater. Ihr Briefwechsel mit einem englischen Antiquariatsbuchhändler erschien 2002 in Deutschland und wurde zum Bestseller.

Musikerlebnis: Strömkarlen

21. April 2011

Am vergangenen Sonntag war eine Vollmondnacht. Auf Schloss Tenneberg in Waltershausen sind Vollmondnächte noch ein Stück erlebnisreicher, denn an ihnen finden dort regelmäßig Konzerte statt. Nun, nach etwas mehr als einem Jahr im Ort, hab ich es endlich auch einmal auf den Schlossberg geschafft und wurde hoch belohnt.

Die Band des Abends war Strömkarlen. Ein Trio aus einem Aachener, einer Thüringerin und einem Nordschweden. Ein unglaublich sympathisches Dreigespann, das musikalisch wie menschlich sehr harmonisch rüberkam.

Die Musik des Abends war Folk, ganz eindeutig. Jedoch nicht der übliche runtergeleierte Irish Folk. Den gab es zwar auch zu hören, doch sehr überzeugend und markant. Tin Whistle und Bodhrán kamen zum Einsatz. Das ungewohnte Element der Stücke bildete aber ihre wunderschöne Sprachmelodie. Statt sich auf englischen Texten auszuruhen, gab es “Songs from the North” zu hören – traditionelle und neue Lieder auf Schwedisch, norwegischem Dialekt oder, besonders rar, in der färöischen Sprache.

Die etwa hundert Gäste im Schlosscafé wollten ihre Musikanten jedenfalls kaum ziehen lassen und erklatschten sich begeistert noch einige Zugaben. Darunter einen gelungenen Auftritt des Schlossherren Thomas, der Strömkarlen bei einem Stück auf der Mundharmonika begleitete.

Die Stücke des Albums “…spelar” wechseln sich momentan als aktueller Ohrwurm bei mir ab. Musik, die so richtig was für die manchmal gebeutelte Seele ist. Live wie vom Tonträger eine eindeutige Empfehlung!

 

Was mich empört

23. Februar 2011

In diesen Tagen macht eine Schrift Stéphane Hessels von sich reden, die den schönen Titel “Empört Euch!” trägt. Sie wurde u.a. auf Deutschlandradio Kultur besprochen.

 

Immer wieder Arge-Ärger

Auf die Frage ob es etwas gibt, das in mir Empörung auslöst, wüsste ich sofort ein Antwort. Es ist die Ohnmacht vor der Institution Arge.  Mal ist es mehr Wut, mal hilflose Niedergeschlagenheit. Auch wenn sie sich heute innovativ Jobcenter nennt ändert das nichts an der Wucht der Bürokratie, die alle zu spüren bekommen, die mit ihr zu tun haben.

Als ich den Artikel “Working poor II” von Mo Jour gelesen habe, war da wieder dieses beklemmende Gefühl, dass das doch alles gar nicht wahr sein kann. Aber eben, dass genau diese Situation, wie Mo Jour sie schildert, zigfach in Deutschland Realität ist.

Was mich am meisten in Rage bringt und gleichzeitig lähmt ist die Unfähigkeit zu einer menschenwürdigen Kommunikation dieses Apparats. Dabei arbeiten dort doch auch nur Menschen und keine Roboter.

 

Kommunikation in Zeiten des Internet

Es beginnt damit, telefonisch immer nur über eine Zentrale an die Arge heranzukommen. Die persönliche Sachbearbeiterin direkt zu erreichen ist so gut wie nicht möglich. Anrufe der Arge erscheinen auf dem Handy grundsätzlich mit unterdrückter Nummer. Also beginnt ein Katz und Maus Spiel in dem es herauszufinden gilt, wer wen und warum erreichen wollte. Es ist mir schleierhaft, warum ein mittlerweile so gängiges Kommunikationsmedium wie E-Mails von der Agentur nicht genutzt wird.

Statt dessen erfreuen sich bei Arge/Jobcenter Briefe mit der Möglichkeit zur Faxantwort höchster Beliebtheit. Sie bestehen meist zur Hälfte aus Sanktionsandrohungen, sollte der oder die Alg II BezieherIn nicht in korrekter Form und Zeit geforderte Dinge ausführen. Als freundliche Erklärung finden sich dabei meist eine Reihe von Paragraphen, Rechtsbelehrungen, Rechtsbehelfbelehrungen und andere Formulierungsungetümen.

 

Vorsicht Mitmensch

Aus diesen lese ich deutlich heraus, dass mir von vornherein misstraut wird. Ich bin potentiell höchst kriminell und nur Drohungen können mich von Schlimmerem abhalten. Vor allem diese Botschaft vermitteln die die Umweltschutzpapierbriefe. Eine sachliche Korrespondenz, bei der Menschen sich konstruktiv austauschen, wird zusätzlich dadurch unmöglich gemacht, dass immer wieder neue Sachbearbeiter diese Briefe versenden. Bei mir kommt dadurch weder Vertrauen noch Wohlwollen der Institution gegenüber auf – aber das ist wahrscheinlich auch gar nicht beabsichtigt.

Statt dessen würde ich viel lieber, wie Mo Jour es beschreibt, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen. Meine Kraft in etwas stecken, an das ich glaube und das zu meinen Fähigkeiten passt. Noch habe ich die Hoffnung, dass mir das mit einer Selbständigkeit glücken kann. Wir werden sehen, wie zermürbend der Weg dorthin sein wird.

 

Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen

Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es ein bedingungslose Grundeinkommen – für Deutschland und gerne darüber hinaus. Damit wir statt uns über Bürokratie und Papierkram zu ärgern endlich mit unserern vielen Projekten durchstarten können. Dann könnte dieses Land nicht nur ein Land der Ideen sondern auch der Taten werden.

Rework – selbstbewusst anders

21. Februar 2011

Nachdem mich eine Magenverstimmung die Tage etwas aus der Bahn geworfen hat, komme ich heute wenigstens mal wieder zum Bloggen.

Vor ein paar Wochen hab ich das Buch “Rework. Business intelligent & einfach” von den Gründern der Softwarefirma 37Signals gelesen. Da ich mich ja gerade selbst mit dem Thema Existenzgründung auseinandersetze war’s eine passende Lektüre.

Fried und Hansson haben mit ihrer unkonventionellen Art und nicht zuletzt ihrem Erfolg schon vor ein paar Jahren von sich reden gemacht. Das aktuelle Buch steht dem in nichts nach. Es ist in sehr viele kleine Kapitelchen unterteilt, die oft nur zwei, drei Seiten lang sind. Eigentlich besteht der gesamte Text aus einer Ansammlung von Aufrufen. Etwa:

“Pour yourself into your product” (Lassen Sie Ihre Persönlichkeit in Ihr Produkt einfließen) oder “Meetings are toxic” (Treffen sind Gift).

Kurz und knackig und mit mächtigem Selbstbewusstsein präsentieren die beiden ihre Erfolgsstrategie. Auch wenn ich mich nicht auf alle ihre Ratschläge verlassen würde, so fand ich es sehr anregend, jemand aus der Praxis plaudern zu hören. Die sieht bekanntlich oft sehr anders aus als jede Theorie, meistens chaotischer.

Besonders gut hat mir folgender Ratschlag gefallen:

Beginnen Sie im Epizentrum “Wenn Sie etwas Neues Anfangen, kommen zahlreiche Kräfte ins Spiel, die Sie in ganz unterschiedliche Richtungen ziehen. [...] Wenn Sie zum Beispiel einen Hotdog-Stand eröffnen wollen, können Sie sich Gedanken über die Würzsoßen, den Imbisswagen, den Namen und die Dekoration machen. Aber zuallererst sollten Sie an den Hotdog denken.”

Abgesehen davon, dass mein Magen in nächster Zeit maximal leichte Kost und weder Thüringer Bratwurst noch Hotdogs zu sehen bekommen wird, scheint es mir wichtig, den Fokus der Unternehmung nicht aus den Augen zu verlieren. In letzter Zeit habe ich mich durch eine Reihe von Infomaterialien gewühlt:  Hilfen beim Businessplan, Hintergründe zur Künstlersozialkasse, Förderprogramme, Buchhaltungsseminare und was noch alles. Dabei musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, was ich nun konkret suche.

Vielleicht sollte ich mir ein paar der plakativen Rework-Regeln an die Pinnwand hängen.

Aktuelle Lieblingsmucke von Muse

6. Februar 2011

Das Lied ist schon eine ganze Weile unter meinen Favoriten. Bisher fast ohne Abnutzungserscheinungen :)

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